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Sonntag, 19. März 2017

[FOTOS] ALLE MORGENDE WIEDER





Der Wecker klingelt, die Knochen sind müde, die Augenlider sind schwer. Der Wecker klingelt erneut und träge erhebe ich mich aus meinem warmen Bett. Die Füße berühren den eisig kalten Boden und schleppen mich langsam ins Bad. Kurz gekämmt und gestriegelt wird mein Körper dick eingepackt und die rechte Hand greift die Taschenlampe auf der Kommode. Durch den Flur hallend eile ich die Treppen hinunter in die kalte Dunkelheit. Alles ist ruhig, keine Menschenseele kommt mir entgegen. Ein Tier lässt das Laub rascheln, ein anderes versteckt sich in den Büschen. Schon bald sehe ich sie. Freudig den Kopf reckend, wartend und nicht nur das, sondern auch voller Erwartung. Türen werden geöffnet, alle dunklen Ecken werden geprüft und schon wird das dicke, plüschige Winterfell durch meine, in dicke Handschuhe gepackten, Hände getäschelt. Ich bewege mich schnell in der Dunkelheit, fülle alle bekannten Plätze mit Futter und nach einem letztem liebevollen Blick verschwinde ich auch schon wieder. Fröhlich trete ich durch die Tür, wo mir schon wohltuende Wärme entgegen strömt.
Und schon bald, da beginnt all das wieder von vorne. 






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